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Cheney Household
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Die Gründe, solch ein Hobby zu wählen, sind so verschieden, wie wir selbst.
Man kann es also nicht pauschalisieren, aber im Grunde ist es wie mit anderen
Hobbies. Irgendwie ist man dann irgendwann plötzlich mittendrin. Aufgrund
unser Individualität betreibt dieses Hobby jeder von uns verschieden intensiv,
und so gibt es Kleidungsstücke und Accessoirs, die komplett mit Handnaht
gefertigt wurden, aber auch Solche, deren "unsichtbare" Nähte mit der Maschine
genäht wurden. Unsere Mitglieder sind in Europa verstreut ( A, D ). Der Hauptsitz
ist jedoch in NRW ( D ).
Im Rahmen von mittelalterlichen Veranstaltungen stellen wir einen Haushalt /
Gefolge eines real existierenden englischen Adligen dar. Das ist zumindest
unser Ziel.
Da unsere "Gruppe" aber eigentlich erst zu einer Gruppe reifen will, und sich
derzeit im Stadium einer frühen Rosenknospe im Morgentau eines Sommer-
morgens befindet, sieht die Sache mit der Darstellung etwas anders aus. Das
Gefolge lebt in Österreich, und der englische Adlige in Deutschland. Das klingt
witzig ? Vielleicht,... ein wenig...
So zieht denn das Gefolge, und der Adlige, alleine los, und trifft sich bestenfalls
einmal im Jahr zu einem gemeinsamen Termin.
Im Moment beschränkt sich die Darstellung auf den zivilen Teil, der Militärische
ist jedoch zur Zeit in Arbeit.
Wir orientieren uns an den Zeitraum zwischen 1485-1499, also dem Ende
der Rosenkriege in England, und dem Beginn der Tudor-Ära.
Die Erinnerung an eine reale Familie, sowie an ein Anwesen aus deren
Besitz ( Shurland Hall ), tun wir, um für uns, und die, die daran ebenfalls
teilhaben wollen, diesen interessanten Teil der Geschichte, mit Leben zu
füllen, auch wenn dies nur eine mehr oder weniger annähernde Interpre-
tation der Wahrheit sein kann.
Zu den Personen :
Wie schon gesagt, zwei der von uns dargestellten Personen gab es wirklich,
und haben auf dem hier dargestellten Anwesen gelebt, oder wurden dort
geboren. Das Gefolge / Haushalt ( Household ) ist fiktiv.
Ihr könnt Euch den Stammbaum der Familie Cheney anschauen, ihn findet
Ihr in der Bibliothek.
Wenn es Euch allgemein interessiert, wer zu der Gruppe "Cheney-Household"
gehört, dann schaut doch mal unter dem Menüpunkt "Mitglieder" nach. Dort
befinden sich auch die "Lebensläufe" der Gruppenmitglieder.
Die Palette der von uns dargestellten Personen kann quer durch die Stände
und Berufsschichten gehen.
Um Gruppenmitgliedern möglichst sinnvolle Hilfen zu geben, gibt es einen gruppeninternen Bereich, indem diese Hilfen aufgelistet sind, sowie ein
Forum, indem Probleme, Fragen etc. besprochen werden können. Nähhilfen
können gegeben werden, etc. Wenn Ihr Fragen habt, mailt uns einfach an.
Anmerkungungen :
Leider gibt es immer noch viel zu viele Menschen, die es bevorzugen,
kurzsichtig, blind und mutwillig die Schätze unserer Vergangenheit zu
zerstören, anstatt ihren ideellen Wert zu schätzen, oder die Schätze
wenigstens zu ignorieren, wenn man sie schon nicht erhalten möchte.
Solch stumpfsinniges Verhalten macht mich wütend und traurig zugleich.
Wer mutwillig und stumpfsinnig zerstört, entehrt seine eigene Vorfahren,
und somit sich selbst !
Der "Cheney Household" ist keine Basis für eine Sekte, oder religiöse
Gemeinschaft. Gleichzeitig stellt er keine Glaubensrichtung in Frage.
Auch distanziert sich der "Cheney Household" von politischen Ansichten.
Um ein ernstes Thema aufzugreifen, welches sich mir in letzter Zeit vermehrt
darbot mit all seiner "Pracht", dass Menschen mit Behinderungen, oder Hilfs-
mitteln, wie Höhrgeräte, Brillen etc. in diversen Gruppen nicht aufgenommen
werden, da dies nicht dem mittelalterlichen Bild entspräche, drängt es mich,
hier noch einmal direkt dieses Thema anzusprechen, und meine Meinung kund
zu tun, die sicherlich nicht alleine da steht. In unserer Gruppe sind Menschen
mit Behinderungen willkommen. Bei uns muss keiner schwerhörig oder blind
durch das Lager gehen, geschweige denn, sich im Zelte verstecken. Da ich der
Meinung bin, 100 % Authentizität kann es definitiv nicht geben, und sehe, was
hier und da Menschen ausüben, oder behaupten, auszuüben, kann ich ruhigen
Gewissens sagen "Ja ! Natürlich dürfen erforderliche Hilfsmittel verwendet
werden !" Abgesehen davon, sind wir alle Menschen, und haben die Pflicht,
andere Menschen zu unterstützen, die der Unterstützung bedürfen. Und wenn
sie sich für das Thema "Mittelalter" interessieren, dann sollten wir sie auch hier
nicht hängen lassen, oder gar ausstossen ! Ich bin überzeugt davon, dass solch
"verbohrte" Menschen sich im "echten" Mittelalter ganz plötzlich ganz unwohl
fühlen würden. Museumstaugliche Replikationen und Darstellungen, die erhal-
tenen Originalen nahe kommen, sind eine wunderbare Sache, aber bitte unter
dem Aspekt der Menschlichkeit.
1. Weiterbildung und Weiterentwicklung unsererseits, sowie die stetige
Verbesserung unserer Ausrüstung und Bekleidung bis an die Grenzen
unserer individuellen Möglichkeiten. Menschlichkeit, Spass und die
Harmonie der Gruppe dürfen jedoch nie zu kurz kommen.
2. Aufklärung und Erklärung an wissensdurstige Erwachsene und
Kinder im Rahmen unserer aktuellen Möglichkeiten. Geplant ist ein
offenes Lager, indem Besucher unter unserer Führung sich auch
das Innere unserer Zelte anschauen, und diverse Dinge ausprobieren
können, um zum Beispiel folgende Fragen beantworten zu können :
- Wie sieht es im Inneren eines mittelalterlichen Zeltes aus ?
- Was trug man damals für Kleidung ?
- Wie aufwändig und teuer ist höfische Bekleidung ?
- Was ist in den Truhen ?
- Wie fühlt sich ein spätmittelalterliches Glas an ?
- Was wird gekocht ?
- Wie fühlt es sich an, wenn man einen Helm trägt ?
- Wie schwer ist ein Schwert ?
- etc. ...