Hier zeigen wir Euch nun, wie man sich einen Wappenrock, oder auch Tabbard, schneidert. Vielleicht kennen einige von Euch den Begriff schon vom Tabbard des Heroldes, welches eine leicht ver- änderte Version dieses Tabbards hier darstellt.
Der Schnitt ist eigentlich sehr einfach. Lest diese Anleitung bitte dennoch bis zum Schluß durch, dann seid Ihr auf der sicheren Seite.
Im ersten Bild seht Ihr nun die Einzelteile, die Ihr benötigt. Den Ärmel selbstverständlich 2 mal.
Die Version 1 trägt sich sehr bequem über der Rüstung, und kann auch verschiedentlich getragen werden. Das zeigen uns zahlreiche Abbildungen. Die Ärmel sind hierbei offen, wie auch die Seiten. Die Front ist allerdings geschlossen. Beachtet bitte, wenn Ihr einen Rüsthaken an Eurer Rüstung habt, Diesen im Schnitt mit zu berücksichtigen.
Messt Euch am besten aus, und zeichnet die Maße mit einem Spezialstift auf Euren Stoff. Denkt daran, wenn Ihr diesen Tabbard über Eurer Rüstung tragen wollt, Euch in Rüstung auszumessen, damit er hinterher nicht zu klein ist. Es eignen sich hierzu am besten Woll- oder Seidenstoffe. Die Fütterung kann ebenfalls aus Wolltuch, oder Seide sein. Oder auch feines Leinen. Eben je nach Geldbeutel der Darstellung.
Dann schneidet alle Teile des Oberstoffes aus, und verwendet sie als Schablone für den Futterstoff. Dann versäumt sie. Anschließend werden Front und Rücken der jeweiligen Stoffe an den Schultern zusammen genäht. Es ist sehr praktisch, wenn Ihr die Linke Schulterseite ein gutes Stück offen lasst, und es anschließend mit Haken und Ösen verschließbar macht. So kann das Loch für den Kopf etwas kleiner ausfallen, und der Tabbard sitzt besser. Bevor Ihr nun Ober- und Futter- stoff zusammen näht, bringt Euer Wappen auf den Oberstoff. Sollte es aufwändiger gestickt sein, empfiehlt sich eine zusätzliche Zwischenlage aus dünnen Leinen. Dann müsst Ihr natürlich im Prinzip 3 dieser Tabbards nähen.
Die gerade Seite der Scheinärmel werden nun an den Rumpf genäht, also solltet Ihr zuerst ausmessen, wie lang die Seite insgesamt sein muss. Die Enden gehen bis knapp unter die Achsel. ( Bewegungsfreiheit / eingelegte Lanze etc. )
Zum Schluß vernäht nun Ober- und Futterstoff ( ggf. plus Zwischenstoff )
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