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Hier soll Euch nun ein kleiner Einblick in die Verschiedenartigkeit der Fahnen gegeben werden, denn nicht Jeder durfte jede Form einer Fahne sein Eigen nennen. Bitte beachtet auch, dass unter- schiedliche Quellen ein und die selbe Form unterschiedlich benen- nen, teilweise sogar widersprechen. Wir haben für Euch die für uns logischste Variante zusammen gestellt.
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Das Banner ist eine große quadratische, oder rechteckige Fahne, welche nur höher gestellten Personen, wie Kaiser, Könige, Barone oder eben Bannerherren, verwenden durften. Wer ein Banner be- sitzen durfte, durfte auch ein kleines Abbild davon auf dem Dach seines Hauses, oder Zeltes befestigen. Auf einem Banner wurde das gesamte Wappen abgebildet. Teilweise waren Banner an einer Seite gezungt, oder komplett mit Fransen, in den Hauptfarben des Wappens, umrahmt. Das Wappen zeigte in jedem Fall zur Stange, oder auch Speer, war also auf einer Seite gespiegelt.
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Die Standarte, oftmals auch einfach nur "Banner" genannt, war sicherlich die größte aller Fahnen, und variierte in der Länge je nach Rang des Trägers. So war zum Beispiel die Standarte eines Kaisers etwa 10 Meter lang, während die Standarte eines Ritters "nur" etwas über 3,6 Meter lang war. Das Ende einer Standarte, dessen Besitzer königliches Blut in sich hatte, musste an den Enden zwei gesplittete, abgerundeten, Spitzen aufweisen. Darauf befanden sich als Motive Badges, Mottosprüche, oder Ornamente. Sie konnten zudem auch ringsum mit Fransen verziert sein.
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Bücherschrank, Galerie
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Ein Pennon ist nichts anderes, als eine kleine Fahne. Sie wurde an die Lanzenspitze befestigt, und war das Zeichen der Ritter. Es gibt nahezu unzählige Varianten. So wird auf dem Teppich von Bayeux ein normannisches Pennon gezeigt, welches in der Form dem ge- zungten Banner gleicht. Es gab sie aber auch einfach dreieckig. Pennons in Schwalbenschwanz-Form konnten auch Guidon genannt werden. Wie die oben beschriebenen Fahnenformen, konnten auch Pennons mit Fransen umrundet sein. Etwa ab dem Ende des 12. Jhs. begann man damit, darauf sein Badge abzubilden. Dies machte das Pennon noch individueller. Alles in Allem muss man jedoch sagen, dass diese Art von Fahne ihren Höhepunkt im Hochmittelalter hatte.
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Dies ist eine verwandte Art des Pennons. Ein Pennoncele ist eine meist lange und schmale Fahne, die an einer Lanze, oder aber auch, wenn sie länger war, an einem Schiffsmast, befestigt werden konnte. Eine andere Bezeichnung für die zum Beispiel an Schiffsmasten befestigten Pennoncelen war Streamer. Das Ende war immer einfach gespitzt, nie in Schwalbenschwanzform.
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Dies ist eine Fahne, welche an dem waagerecht verlaufenden Teil eines T - Schaftes befestigt ist. Die italienische Bezeichnung für den Träger eines Gonfalon / Gonfannon ist Gonfalonier. Solcherlei Fahnen wurden vor Allem bei religiösen Prozessionen, Zeremonien, oder sonstigen Veranstaltungen dargestellt. Es wurde vor allem in Italien verwendet.
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Dies sind einzelne Abbildungen, Anhänger etc. eines Tieres, Gegenstandes, Pflanze, oder auch gemischt. Sie werden von den jeweiligen Besitzern, oder Schöpfern ausgesucht, und haben für Denjenigen eine bestimmte Bedeutung. Es war also wie ein "kleines Wappen" an dem man ebenfalls den Besitzer erkennen konnte. Badges konnten auf Kleidungsstücken gestickt sein, auf Standarten, Gonfannons, Hüten, und sogar an einer Kette oder als Helmzier getragen werden. Ein sehr bekanntes Badge, vor allem in England, ist das weiße Wildschwein des Richard III. Wer sich etwas mit dieser Materie be- schäftigt, wird den vierbeinigen Begleiter überall wieder finden. Ganz andere Badges sind zum Beispiel Pilgerabzeichen, oder Abzeichen für spezielle Anlässe.
Badges findet Ihr hier -> Die Rosenkriege - Wappen, Banner, Badges
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