Darstellung eines lancastertreuen spätmittelalterlichen Adligen ( John, Lord Cheney ), mal mit, mal ohne Gefolge. Vorführung hochwertiger höfischer Kleidung und Accessoirs, auf mittelalterlichen Veranstaltungen, sowie den Aufbau eines Modells von "Shurland Hall", dem Geburtshaus von John, Lord Cheney, im Maßstab 1:32 und virtuell, welches in der englischen Grafschaft Kent existierte, bis vor kurzem beinahe gänzlich verfallen ist, und zum Teil modern wiederaufgebaut wurde. Die Definition von "authentisch" lautet : "echt, glaubwürdig, Mut haben, zur eigenen Wahrheit zu stehen, als Original befundene Echtheit etc.". Unsere Ausrüstungsgegenstände und Kleidung sind nicht original aus dem 15. Jh.. Ob wir mit unserer Darstellung glaubwürdig sind, das liegt im Auge des Betrachters. Aber soviel ist sicher : Wir stehen zur unseren Wahrheit, und recherchieren in diversen Medien, um unserer Darstellung, zumindest für uns, soviel Glaubwürdigkeit zu verleihen, wie es uns möglich ist. Was die Darstellung von John, Lord Cheney betrifft, so halte ich mich so weit es geht an zeitgenössische Textquellen, die ihn direkt betreffen, sowie an dessen Grabfigur. Bei der Zivilkleidung ( auch der anderen Darstellungen ) halten wir uns vornehmlich an oben genannte Textquelle, in der die Bekleidung seines Umfeldes beschrieben wird, und an zeitgenössische Bildquellen. Die Farben der Livree, Wappen, Badge etc. sind ebenfalls belegt, sowohl schriftlich als auch bildlich ( s. Bücherliste ). Bei der Auswahl des Hausrates und Accessoirs halten wir uns, soweit es uns möglich ist, an den londoner ( und allg. englischen ) Funden, und wenn das nicht reicht, dehnen wir das Suchfeld entsprechend aus. Bei besonders interessanten und schönen Objekten machen wir jedoch eine Ausnahme, wie z.B. der große antike Kerzenständer aus dem "Historismus". Bei speziellen Projekten, wie z.B. der handbestickte Wappenrock aus Seide, verwenden wir zwar belegte historische Stichtechniken und Materialien, doch ob ein Wappenrock nun genau so gestickt wurde, entzieht sich unserer Kenntnis. Der Wappenrock von John, Lord Cheney hat sich nicht bis heute erhalten. Bei Gold- und Silberlahn verwenden wir allerdings - obwohl wir Echtes besitzen - Gefälschtes, aufgrund der längeren Haltbarkeit und leichterer Verarbeitung. Wer über 800 Stunden in ein Projekt steckt, möchte eigentlich nicht sehen, dass sich etwas aufdröselt oder verfärbt, bevor das Projekt abgeschlossen ist. Auch danach nicht... ich zumindest nicht. Natürlich sind wir nicht perfekt, wer ist das schon ?! Aber wir arbeiten zumindest daran, uns zu verbessern. Wir sind ganz normale Leute, die ein geregeltes Berufsleben führen, und mehr oder weniger viel Freizeit und Geld für unser Hobby "opfern". 1485 - 1499, England. Genauer gesagt, das Ende der Rosenkriege. Ja, obwohl es unserer Darstellung nach i.d.R. unlogisch und unwahrscheinlich anmutet, da ein reisender Adliger eher weniger mit Zelt unterwegs war, sondern von Anwesen zu Anwesen, bzw. häusliche Unterkunft zog. Da wir aber kein Haus transportieren können, verwenden wir Zelte. Auf Veranstaltungen mit phantastischem Schwerpunkt findet ihr uns hingegen nicht. Diese Frage wurde schon des öfteren gestellt, weshalb sie hier ihren Platz findet. Die Antwort ist folgende : Muss es denn immer deutsch sein ?! Die englische Geschichte fasziniert uns mehr. Es ist praktisch, passt zu uns, und wir fühlen uns wohl damit. Bisher liegt unser Hauptaugenmerk auf die zivile Darstellung, sind jedoch dabei, es auf die Militärische auszudehnen. Unsere Mindestanforderung ist, dass die sichtbaren Nähte per Hand genäht sind. Diese Mindestanforderung ist aber übertroffen, da wir alles von Hand nähen, also Stich für Stich, ohne Maschine. Neulingen gestatten wir, bis sie in der Lage sind, handgenähte Ausrüstung zu besitzen, Maschinennähte. Alle bestickten Stoffe wurden komplett von Hand bestickt, ohne Maschine. Ja. Wenn wir lagern, machen wir das so. Die Zelte sind "möbliert". Mittelalterliche Speisen sind sehr schmackhaft. Kartoffeln werden bei uns also nicht verarbeitet, obwohl eigentlich nichts über Lagerfeuerkartoffeln geht. Als Tagesgast gibt es dann aber auch mal eine Bratwurst. :-) Der Namensgeber der Gruppe wurde in Shurland Hall geboren. Hinzu kommt noch, dass dieses schöne und doch so arg rücksichtslos behandelte Gebäude es wahrlich verdient, dass irgendjemand es in Erinnerung behält, wie es mal war, bzw. Andere daran teilhaben lässt. Jeder, der Interesse zeigt, erhält natürlich die Chance dazu. Mailt uns einfach an. Schreibt mir eine Email ( s. Kontakt-Button oben im Menü ), und wir sehen weiter. Diese Website ist optimiert für 1024x768 Pixel, sowie den Browser Firefox von Mozilla. Zumindest im englischen letzten Drittel des 15.Jh gab es Rechtschreibung, wie wir sie heute kennen, noch nicht so. Zahlreiche Wörter werden unterschiedlich geschrieben, sogar "Chenie". Es gibt folgende Varianten, die wir auf der Website verteilt haben : Cheney, Cheyney, Cheyne, Chenie. In einem englischen Wappenbuch aus 1446 wird John´s Vater "Chenie" geschrieben. Er erbaute "Chenies Manor", wird dort jedoch "Cheyne" als Eigentümer genannt. Thomas Cheney, der Neffe und "Patenkind" von John, unterschrieb in einem Brief mit "Cheyne". "Cheney" ist eher im modernen Sprachgebrauch üblich. Da John sozusagen zeitlich zwischen seinem Vater und seinem Neffen liegt, haben wir uns für die Hauptschreibweise "Cheyne" entschieden.
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