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Winterlager auf dem Glockenborn 2010
John, Lord Cheney´s ungekürzter Bericht in der aktuellen Karfunkel Nr.87
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Winterlager auf dem Glockenborn 2010
Anm. des Webmasters : - Den ursprünglichen Artikel schrieb John, Lord Cheney. Vereinzelt sind noch Satzteile oder Sätze übrig geblieben - leider kein Hinweis auf uns. Das nennt man dann wohl Pressefreiheit. - Es waren natürlich nicht nur die Kronsberger anwesend. - John, Lord Cheney sitzt in der Mitte des Bildes ( blaue Jacke ).
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Artikel publiziert am: Datum: 19.02.2010 - 10.07 Uhr Quelle: http://www.hna.de/nachrichten/landkreis-northeim/northeim/ lager-tiefen-schnee-636639.html
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Mittelalterfreunde aus Hannover verbrachten zwei Nächte bei Eiseskälte im Zelt Das Lager im tiefen Schnee
Fredelsloh. Wer am Wochenende am Glockenborn zwischen Lutterbeck und Fredelsloh vorbeifuhr, der mochte seinen Augen kaum trauen. Auf dem Gelände des malerisch gelegenen alten Bauernhofs hatte eine Gruppe Mittelalterfans ihr Lager aufgeschlagen - trotz 40 Zentimeter Schnee und bitterkalter Temperaturen.
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Hart gesotten: Die Teilnehmer des mittelalterlichen Winterlagers hatten trotz Schneefalls und bitterkalter Temperaturen viel Spaß. Foto: Schröter
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„Unser Ziel war es, zwei Tage in einen mittelalterlichen Winter einzutauchen“, sagt Mitorganisator Rainer „Renowulf“ Mertens aus Hannover. Nachdem die Kronsberger, eine in der Szene bekannten Darstellergruppe für das Spätmittelalter, den Termin schon im Herbst bekannt gegeben hatten, waren sie dafür müde belächelt worden. Wer würde schließlich schon freiwillig bei Eiseskälte in einem ungeheizten Zelt schlafen - und das Ganze dann auch noch zum Spaß?
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Umso erstaunter waren dann alle, als die Gruppe bei der Ankunft am Freitag 15 Männer und Frauen zählte. Zwar hatte niemand derart harte Bedingungen erwartet. „Aber wir ziehen das jetzt durch“, meinte Mertens. „Das wird eine Probe für Mensch und Material und ein Riesenspaß für unsere Gruppe.“
Nachdem die Teilnehmer gemeinsam den Weg zur Lagerwiese frei geräumt hatten und sich die Schneeberge bis auf eineinhalb Meter türmten, brach die Nacht über dem Glockenborn hinein. Bevor es zu dunkel zum Weiterarbeiten wurde, schaffte man es gerade noch, drei Zelte aufzubauen. So bekam jeder einen Schlafplatz.
In der gut geheizten Glockenborner Taverne, einem von den Hausherren Anja und Marco Womann mittelalterlich hergerichteten Party- und Eventraum, behoben die „Mittelalterlchen“ erste Frostschäden und verbrachten dort einen gemütlichen Abend.
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Dann ging es wieder raus in die Zelte. Als Wärmespender dienten in der Nacht aufgewärmte Ziegelsteine. Am nächsten Tag scharten sich alle die meiste Zeit um das wärmende Feuer, während es von oben tüchtig weiter schneite. Ein weiterer geselliger Abend in der Taverne, eine zweite Nacht in dick eingeschneiten und teilweise vereisten Zelten - und schon war es Zeit, das Lager wieder abzubrechen.
„Wir haben das jetzt schon im dritten Jahr in Folge gemacht, aber so viel Schnee hatten wir noch nie“, lautete am Ende das Fazit von Rainer Mertens. Jetzt wisse man, dass die Ausrüstung jedem Wetter trotze. „Und es wird im kommenden Jahr auf jeden Fall eine Wiederholung geben.“
Von Per Schröter
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